Hunderasse Beagle
Der Beagle

Beagle – Ein Begleiter fürs Leben!

Im Zusammenleben mit einem Beagle brauchst Du Humor und solltest Überraschungen lieben: Ein Beagle hält Dich in Bewegung.

Beagles sind robuste und kompakte Hunde. Und hast Du Dich einmal für einen solchen Racker entschieden, stehen Dir fröhliche Zeiten ins Haus – denn diese Hunderasse ist lebhaft und unerschrocken.

Ein Beagle Hund hat seinen eigenen Kopf – und er ist schlau! Wenn Du mit einem Beagle lebst, ist es ratsam, ihm eindeutig klarzumachen, dass Du der Rudelführer bist – sonst bestimmt er die Marschrichtung und Du kannst Dir sicher sein, dass ihm eine Menge einfällt, worauf Du niemals gekommen wärst. (Siehe Beagle Charakter)

Setzt Du ihm keine klaren Grenzen, wird er mit großer Zähigkeit sein Ziel verfolgen:

Das kann ein Hase sein, dessen Witterung er beim Spazierengehen aufgenommen hat, oder auch einfach der Keks in Deiner Hand.

Sein Jagdtrieb und seine Lust auf alles Essbare sind schier unerschöpflich – und Du wirst sehr schnell merken, dass es unmöglich ist, ihm böse zu sein: Der treuherzige Blick seiner sanften Augen vertreibt unaufhaltsam auch Ärgerwolken größeren Umfangs und das Lächeln steigt Dir wieder unaufhaltsam in die Augen.

Ein Beagle Hund ist eine Frohnatur von ausgeprägtem Charakter.

Beagle Liebe
Hat man sich erst einmal in einen Beagle verliebt, so lässt man ihn nicht mehr los. Fotoquelle: http://kristalrok.com.ua/

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Der Beagle

Weitere Namen English Beagle
Größe 33 – 40 cm
Gewicht 10-18 kg
Herkunft/Ursprung Großbritannien
Farbe weiß, zweifarbig (braun-weiß, rot-weiß, zitronengelb-weiß, schwarz-weiß), dreifarbig (schwarz-braun-weiß oder blau-braun-weiß), gefleckt (badger-pied, hare-pied, lemon-pied),
Fellbeschaffenheit kurz und dicht, wetterbeständig
Lebenserwartung 12 – 15 Jahre
Charakter/Wesen liebenswürdig, fröhlich, ausgeglichen, unerschrocken, lebhaft, zielstrebig, intelligent
Krankheitsgefährdung Ohrentzündungen, Hound-Ataxie, Übergewicht, Myelopathie, Bandscheibenvorfall, Meningitis-Arteriitis
FCI FCI Nr:161, Gruppe 6, 1.3: Kleine Laufhund (mit Arbeitsprüfung) Beagle FCI Standard als PDF
Aktivitätsbedarf der Beagle hat einen sehr großen Aktivitätsbedarf
Futterbedarf der Beagle hat einen mittleren Futterbedarf
Fellpflege der Beagle hat einen geringen Aufwand für Fellpflege
Stadteignung der Beagle ist für die Stadt nicht so gut geeignet
Beagle Infografik
Beagle Infografik

Wie gut kennst Du den Beagle? – 8 interessante Fakten

  1. Bevor der Beagle so aussah, wie wir ihn heute kennen und lieben, war er  damals nur etwa 20 cm groß und passte bequem in die Satteltasche seines Jägers. Darum wurde er auch Pocket Beagle oder Little Beagle genannt. Diese Variante ist allerdings ausgestorben und die heutigen angebotenen und gezüchteten Pocket Beagle gehen nicht auf diese alte Linie zurück.
  2. Die weiße Schwanzsspitze ist beim Beagle ein absolutes Muss. Ansonsten zeigt die Rasse aber ein ausgesprochen großes Farbspektrum. Klassisch kennt man den Beagle aber als tricolor, also dreifarbig in Schwarz, Braun und Weiß. Dabei werden diese Welpen aber eigentlich schwarz-weiß geboren. Die dritte Farbe zeigt sich erst ein paar Monate bis Jahre später. Zweifarbige Beagle werden hingegen oft fast komplett weiß geboren und erhalten die dunklere Färbung ebenfalls erst etwas später.
  3. Snoopy, der Hund aus der beliebten Serie „Die Peanuts“, welcher stets faul auf seiner Hundehütte liegt, ist ein Beagle. Dabei entspricht Faulenzen so gar nicht dem Wesen und Naturell des ausdauernden Jagdhundes. Auch Gromit aus „Wallace and Gromit“ oder Odie aus „Garfield“ sind Rassevertreter.
  4. Viele Beagle-Besitzer hüten sich davor, ihren Hund beim Spazierengehen von der Leine zu lassen. Nimmt der Vierbeiner eine potenzielle Spur auf, kann durchaus der Beute- und Jagdtrieb mit ihm durchgehen. Einige lassen den Hund selbst beim Training angeleint, damit er den Fokus nicht verliert, falls ihm ein interessanter Duft um die Nase weht.
  5. Der Beagle jagte immer schon in der Meute. Daher kommen sein außergewöhnlich friedfertiges Verhalten und seine Sozialverträglichkeit mit anderen Hunden. Aggressionen sind ihm absolut fremd.
  6. Beagle sind laut! Sie haben ein durchdringendes Bellen und jaulen und heulen ebenfalls gern. Mit dem richtigen Training kann dies vermieden oder zumindest eingedämmt werden. Angeblich hat der Beagle seinen Namen sogar seinem lauten Stimmchen zu verdanken. Es wird vermutet, dass Beagle von dem französischen Wort „begueule“ abstammt, was so viel wie „lautes Maul“ bedeutet.
  7. Beagles werden leider außergewöhnlich oft als Labortiere in der Forschung eingesetzt. Sie sind sehr geduldig, freundlich, sozialverträglich, robust und zeigen keinerlei Aggression. Eigenschaften, die ihnen offensichtlich zum Verhängnis wurden. Erfreulicherweise geben die Forschungseinrichtungen „unbrauchbare“ und „ausgediente“ Hunde mittlerweile oft an Tierschutzorganisationen ab, welche die ehemaligen Laborbeagle in liebevolle Hände weitervermitteln.
  8. Die Nase des Beagles ist eine der besten in der Hundewelt. Sie hat ihm nicht nur zu seinem ursprünglichem Einsatzgebiet bei der Jagd verholfen, sondern ihm auch Jobs, wie das Aufspüren von Bettwanzen oder das Erschnüffeln von verbotenen und illegal eingeführten landwirtschaflichen und tierischen Produkten an US Flughäfen eingebracht. Letzteres soll Krankheiten und Schädlinge aus dem Land fern halten und die Hunde der „Beagle Brigade“ durchlaufen dafür ein zwölfwöchiges Trainingsprogramm.

Der jagdfreudige Beagle und seine Ahnen

Beagle Jagd
Der Beagle wird gerne für die Jagd eingesetzt.

Die Hunderasse Beagle hat eine lange Geschichte: Die Vorfahren der Beagle Hunde waren in Frankreich beheimatet:

Die normannischen, hellfarbenen etwa 70 cm hohen „northern hounds“, die sich für die Schnelligkeit der Beagles verantwortlich zeichnen – und die schweren, langsamen „southern hounds“ mit ihren braunen und schwarzen Flecken auf weißem Grund, von denen die Beagle Hunde ihren überragenden Geruchssinn, ihre Beharrlichkeit und ihre Fellzeichnung erbten.

Die Briten, die im Verlauf des Hundertjährigen Krieges um 1400 in Südfrankreich auf diese ihnen unbekannten Jagdhunde gestoßen waren, kreuzten die beiden Jagdhundrassen.

So entstand die Hunderasse der Beagles, die die positiven Jagd-Eigenschaften beider Rassen in sich vereint.

Gejagt wurde damals mit Meuten – die Beagles ermüdeten das Wild, sodass die Jäger es erlegen konnten. Von seiner charakterlichen Grundprägung her ist der Beagle Hund noch immer ein Meutehund. Das erklärt auch einige prägnante Verhaltensweisen des Beagles:

  • Ein Beagle fühlt sich erst rundum wohl, wenn die Hierarchien klar sind, er seinen Rudelführer (Mensch) anerkannt hat und von ihm geführt wird.
  • Der Beagle frisst, was ihm vor die Schnauze kommt – in rasanter Geschwindigkeit und ohne Rücksicht auf Verpackungen, spitze Knochen oder andere gefährliche Inhalte – sonst könnte es ein Anderer fressen.
  • Der Beagle ist ein Gesellschaftshund. Er braucht (im besten Falle) Artgenossen – mindestens aber einen ihm vertrauten Menschen.
  • Er ist der ideale Familienhund – fröhlich, gesellig und fast unendlich geduldig auch mit den Schmuse-und Spiel-Attacken kleiner Kinder.

Erscheinungsbild der Hunderasse Beagle

Beagle
Hunderasse Beagle

Der Beagle zählt mit einer Höhe von 33 bis 40 cm zu den eher kleinen Hunderassen. Das Idealgewicht eines Beagles liegt bei ca. 12 bis 14 kg. Der Kopf eines Beagles ist recht fein gestaltet und faltenfrei, seine abgerundeten Ohren hängen herab.

Besonders bemerkenswert sind die großen, ausdrucksvollen braunen Augen. Das Gebiss des Beagles ist kräftig – umrahmt von einem weißen Maul.

Ein kräftiger, kompakter Körperbau auf kräftigen kurzen Beinen und großen Pfoten zeichnet die Hunderasse der Beagle aus. Das besondere Kennzeichen eines rasseechten Beagles ist die weiße Rutenspitze.

Sie wird auch Fahne genannt: Bei der Jagd trägt der Beagle seine kräftige Rute stets aufgerichtet, sodass er im Gelände durch die weiße Schwanzspitze immer gut sichtbar ist.

Die häufigste Farbstellung des kurzen, dichten und glänzenden Beagle-Fells ist Tricolor: Schwarz, Braun und Weiß. Daneben sind als Rassestandard aber auch andere Farbstellungen anerkannt – beispielsweise Braun, Rot und Zitronengelb. Der Beagle kann ein Lebensalter von ca. 13 Jahren erreichen.

Einen Beagle kaufen

Beagle Agility
Ein Beagle braucht viel Bewegung und am besten viel Beschäftigung (siehe Beagle beschäftigen). Agility eignet sich dafür besonders gut!

Ganz gleich, ob Du einen Beagle Welpen kaufen möchtest oder ein bereits erwachsenes Tier – lass beim Kauf Vorsicht walten, denn auf dem Tiermarkt – online wie auch in den Printmedien – tummeln sich viele schwarze Schafe, die die Tiere unter übelsten Bedingungen halten und vermehren.

Ein Hundekauf auf dem Parkplatz – aus dem Kofferraum des Anbieters oder zwischen „Tür und Angel“ verhilft nicht nur diesem Schattengewerbe zu enormen Verdiensten, sondern birgt für Dich auch die Gefahr, einen Beagle mit ungünstigen genetischen Anlagen oder falschen Papieren zu kaufen.

Eine solche Kaufentscheidung kann folgenschwer und belastend sein. Wenn Du die Verantwortung für das Tier übernommen hast, belasten u. U. hoheTierarztrechnungen Dein Budget und eine (kaum auszugleichende) fehlende positive Sozialisierung Deine Nerven.

Ein gesundes Tier kaufst Du mit Sicherheit bei einem seriösen Beagle Züchter, der Mitglied in einem vom VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) anerkannten Zuchtverein ist.

Die Zuchtvorgaben bei diesen Züchtern sind sehr streng und die Tiere werden überprüft.

Bei Deinem Hundekauf bist Du hier in jedem Fall auf der „sicheren Seite“.

Immer wieder kommt es vor, dass Beagle in Not kommen, weil sie aus unterschiedlichen Gründen ihr Zuhause verlieren und neu vermittelt werden müssen. Vielleicht erobert einer dieser liebenswürdigen Beagles Dein Herz und Du entscheidest Dich, ihm ein neues liebevolles Zuhause zu schenken.

Ist der Beagle gesund, freut sich der Mensch…

Bei der Beagle Pflege kannst Du nicht viel verkehrt machen: Das kurze dichte und glänzende Fell dieser Hunde-Temperamentsbündel ist pflegeleicht und, abgesehen von den Schlappohren, brauchen Beagles nur die allgemein übliche Körperpflege-Zuwendung und Aufmerksamkeit.

Die Ohren des Beagles solltest Du allerdings in regelmäßigen Abständen vom Tierarzt anschauen lassen, weil sie häufig nicht ausreichend belüftet werden. Ansonsten erfreut ein Beagle Hund durch seine robuste Konstitution: Auch Wind und Wetter können ihn wenig beeindrucken.
Eines ist allerdings beachtenswert: Bei fast allen Beagles besteht eine Disposition für Übergewicht. Du solltest daher auf eine ausgewogene und maßvolle Ernährung Deines Beagle achten. Er wird pausenlos weiterfressen, wenn er etwas kriegen kann (Meutehund).
Kaufe Deinen Hund bei einem seriösen Züchter, ist das Auftreten von Erb-Krankheiten unwahrscheinlich. Die sog. „Hound-Ataxie“, die manchmal bei Beagles auftritt, ist eine Störung der Bewegungsabläufe.

Die Krankheit ist erblich. Frage den Züchter, ob die Zuchtlinie frei von Hound-Ataxie ist. Grundsätzlich zeichnet sich die Beagle Hunderasse jedoch durch eine robuste Gesundheit aus.

Der Beagle braucht eine feste Hand

Hunderasse Beagle
Der Beagle braucht eine konsequente und liebevolle Erziehung.

Nimm Dein Herz in beide Hände – und lass Dich auch nicht von dem aufwärts gerichteten Blick der braunen Beagle-Augen betören.

Dein Beagle braucht Struktur und er braucht Dich als Rudelführer. Mit viel Geduld und Liebe solltest Du Dich jedoch wappnen, wenn Du Dich für diesen wunderbaren, agilen und freundlichen Gefährten entscheidest.

Hilfreich für die Erziehung Deines Beagles ist in jedem Fall der Besuch einer Hundeschule:

So schaffst Du eine solide Grundlage für viele gemeinsame Jahre mit Deinem herzerwärmend freundlichen, aufgeweckten Beagle Hund.

Kennst Du einen Beagle? Hast Du selbst einen Beagle? Bitte hinterlasse einen Kommentar und beschreibe was Dir an Deinem Hund gefällt!

Dieser Beitrag hat 16 Kommentare

  1. Tina

    Es gibt einfach keine bessere Rasse als diese!
    Ich hatte 13 Jahre meine Dana !! Sie war mein herz meine Seele !! Im Januar 2018 bin ich dann an krebs erkrankt und musste lange ins Krankenhaus!! Als ich dann raus kam war die Freude meine Maus wieder zu sehen riesen gross ! Leider meinte das Jahr 2018 nicht gut mit mir und so kam am 31.3.18 der Tag der alles verändert hat ! Ich musste sie ohne Vorankündigung erlösen!;-( meine maus hatte Lungenkrebs . Sie war die ganze Zeit so stark für mich das keiner bemerkt hat sie wie krank sie eigentlich war !! Sie fehlt mir jeden Tag ! Auch wenn es nun fast ein Jahr her ist Weine ich noch oft um sie !

    1. BeagleHund.de

      Liebe Tina!

      Es macht mich sehr traurig, Ihre Geschichte zu lesen. Ich kann mir kaum vorstellen, was das für ein Jahr für Sie gewesen sein muss und wie sehr Sie noch immer darunter leiden. 13 Jahre! So eine lange und schöne Zeit mit Ihrer Beagle-Dame. Kein Wunder, dass Sie noch immer um Ihre Dana trauern.

      Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft. Möge das Jahr 2019 Ihnen viele viele schöne Momente bescheren und vielleicht tapst ja irgendwann mal wieder ein Herz auf vier Pfoten in Ihr Leben.

      Ganz liebe Grüße,
      Vanessa

  2. Sabine

    Ich habe einen ehemaligen Laborbeagle, der vor einem Jahr zu uns kam und seither unsere Herzen im Sturm erobert hat. Er ist ein wunderbarer Begleiter und treuer Freund. Nichts mag er lieber, als auf dem Sofa mit mir kuscheln. Er liebt auch seine weiten Spaziergänge und Wanderungen mit mir. Er ist wirklich mein Sonnenschein. In jeder Situation.
    Sabine

    1. BeagleHund.de

      Hallo Sabine!

      Wie alt war Eurer Schatz denn, als er zu Euch in die Freiheit ziehen durfte? Gab es Probleme beim Eingewöhnen? Hast Du Tipps für andere Hundefreunde, die gerne einen Laborbeagle aufnehmen möchten? Über Erfahrungswerte wären wir sehr dankbar 🙂

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  3. Sabine

    Hallo Vanessa, unser Joko war drei Jahre alt als er zu uns kam. Ich hatte zu der Zeit auch no h meine sehr alte Labradorhündin, die ihn sofort adoptiert hat. Leider ist sie im November an milzkrebs gestorben. Sie hat ihm viel gezeigt. Er weiß leider bis heute nicht so genau, wie er mit anderen Hunden kommunizieren soll. Dafür ist seine Bindung an meine Familie und mich besonders stark. Es hat etwas länger gedauert, bis er stubenrein war. Er hat, glaube ich, nicht viele Erinnerungen an die Zeit im Labor. Gelegentlich Mal Alpträume. Werden immer weniger. Er war von Anfang an sehr zugewandt und freundlich.nicht ängstlich. Er hat ein unglaublich großes Herz. Er liebt mich und auch den Rest der Familie mit allem was er hat. Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich diesem lieben Hund mit schlimmer Kindheit helfen dürfte und darf. Er zählt es täglich tausendfach zurück. Ich kann diese Hilfe nur empfehlen. Die Laborhunde haben ein zweites gutes Leben verdient. Und es lohnt sich. Ich möchte nicht mehr ohne ihn sein. Im März bekommen wir einen zweiten Laborhund dazu. Dann hat er wieder einen Hundefreund an seiner Seite und ein weiteres Hundeleben ist gerettet.
    Liebe Grüße
    Sabine

    1. BeagleHund.de

      Hallo nochmal Sabine!

      Klasse, also gab es wenig Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung. Super! Nun ja, dass die Stubenreinheit etwas länger gedauert hat ist ja auch verständlich. Für Spaziergänge kommen die armen Labortiere ja nicht nach draußen. 🙁
      Ich hab mich gefreut zu lesen, dass Joko bald einen Kumpel bekommt. Yay! Ich hoffe die beiden verstehen sich und können gemeinsam ihre Zeit im Labor vergessen und für immer hinter sich lassen. 🙂 Vielleicht magst Du im März ja mal berichten, wie die erste Begegnung verlaufen ist?

      Schönen Sonntag und liebe Grüße,
      Vanessa

  4. Sabine

    Hallo Vanessa, endlich ist unsere Audra angekommen. Nach 5 1/2 Jahren Labor. Die Arme ist sehr ruhig. Sehr lieb. Versucht alles richtig zu machen und gibt alles. Wenn man sie streichelt schließt sie die Augen und genießt. Joko hat versucht sie zum spielen aufzufordern aber sie ist noch nicht so weit. Schläft viel. Er akzeptiert das und lässt sie in Ruhe. Ich denke,in ein paar Wochen sieht das schon anders aus. Wenn sie erst Mal angekommen ist. Liebe Grüße Sabine

    1. BeagleHund.de

      Hallo Sabine!

      Glückwunsch! 🙂

      Ja, gibt ihr Zeit, erstmal richtig anzukommen und sich einzuleben. Dann gibt sich der Rest bestimmt ganz schnell von selbst.
      Ein gutes Zeichen, dass Joko sie bereits versucht hat zum Spielen aufzufordern. Hoffentlich wird das eine richtig tolle Freundschaft zwischen den beiden. 😀

      Ich bin gespannt, wie es in Zukunft mit den beiden weitergeht. Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Kennenlernzeit.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

      PS: Erwachsene Hunde können auch noch all das lernen und nachholen, was sie als Welpe versäumt haben. Bei ihnen dauert es aber meist länger, bis sie begreifen und es verinnelicht haben. Also nicht entmutigen lassen, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

  5. Sabine

    Hallo Vanessa,
    Also Joko und Audra verstehen sich immer besser. Sie spielen sogar inzwischen zusammen und rasen durch den Garten.
    Audra findet auch so langsam zu uns Menschen und beginnt vertrauen aufzubauen. Es ist sehr schön.
    Liebe Grüße Sabine

    1. BeagleHund.de

      Hallo Sabine!
      Es freut mich wirklich sehr zu lesen, dass sich alles bei Euch so positiv entwickelt 🙂
      Ich hoffe, die beiden Hunde werden noch ein richtig unzertrennliches Gespann.
      Alles Liebe weiterhin 🙂
      Vanessa

  6. Julia

    Im November 2019 ist mein kleiner Toby bei mir eingezogen und er ist ein richtiger Schatz. Er ist nun schon 8Monate alt und es wird nie langweilig mit ihm. Seit Toby bei mir eingezogen ist bin ich mit ihm in die Hundeschule gegangen und er hört sehr gut,auch wenn er jetzt in der Pubertät ist und manchmal auf Durchzug schaltet 🙂
    Besonders stolz bin ich auf Toby,da er von Beginn an ohne Leine läuft und nur selten mal weiter weg läuft. Bemerkt er aber,das ich weiterlaufe, rennt er wieder sofort zu mir. Toby ist ein richtiger Schatz und es war die beste Entscheidung ihn aufzunehmen, auch wenn man häufig liest,dass Beagle keine einfachen Hunde wären. Liebe Grüße

    1. BeagleHund.de

      Hallo Julia!

      Wow, toll wie es bei Euch funktioniert. Gratuliere 🙂

      Ja, die böse Pubertät 😀 Da vergessen viele die gute Welpenstube. Aber das wird schon. Nerven behalten, konsequent bleiben, Augen zu und durch!
      Ich finde es übrigens klasse, dass Toby so prima ohne Leine läuft. Bedenke aber bitte, dass bei vielen Jagdhunden dieser Trieb erst während der Pubertät oder sogar etwas später erwacht. Es kann also gut sein, dass sein Jagdtrieb sich noch entwickelt und er dann irgendwann mal stiften geht.
      Behalte ihn also gut im Auge und arbeitet fleißig am Abruftraining.
      Wenn du dem Jagdtrieb jetzt schon entgegensteuern möchtest, dann unterbinde z.B. das Jagen nach Blättern oder kleinen Tieren. Auch beim Spielen ist darauf zu achten, den Jagdtrieb nicht versehentlich zu fördern. Ballspiele sind so ein Klassiker und fördern den Trieb. Wenn du so etwas mit ihm spielen möchtest, solltest Du ihn vorher am besten ins „Sitz“ bringen und anschließend den Ball werfen. Dein Hund soll erst hinterherlaufen, wenn Du den Befehl dazu gibst („Such“ oder „Bring“ etc.). Ebenfalls prima: Du lässt ihn den Ball nicht apportieren und gehst ihn zwischendurch selbst holen. Wenn der Hund dies verinnerlicht, wird er später (hoffentlich) nicht kopflos hinter etwas herjagen, sondern immer auf Dein Kommando warten. 🙂
      Ich wünsche Dir ganz viel Freude mit Toby und dass ihr weiterhin so ein klasse Team seid.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  7. Julia

    Hallo Vanessa,
    Danke für deine Nachricht. Toby darf bei mir nur ohne Leine laufen,wenn ich das Gebiet einsehen kann. Es gibt immer mal Situation, in denen er einem Vogel auf dem Feld hinterherjagt, allerdings fliegt der Vogel dann davon und wenn Toby bemerkt,dass er zu weit weg ist,rennt er sofort wieder zu mir. Bis jetzt klappt das gut und da mache ich mir noch keine Sorgen. Sollte sich der Jagdtrieb deutlich verstärken, muss ich eben auf eine Schleppleine zurückgreifen. Im Wald benutze ich diese schon,denn dort sind so viele Ablenkungen,dass Toby sehr abgelenkt ist.
    Danke für deine Tipps. Diese helfen uns beim Gehorsamkeitstraining bestimmt sehr gut. Toby spielt sehr gerne und wie du schon richtig sagst,jagt er auch sehr gerne einem Ball hinterher-das werde ich deutlich reduzieren,damit wir auf unseren Spaziergängen das Risiko des Jagens etwas minimieren können.
    Ich habe keine Vergleichswerte zu anderen Hunden, wie sich diese groß von Beaglen unterscheiden, aber ich kann nur sagen,dass Beagle einfach klasse sind! 🙂
    Liebe Grüße
    Julia

    1. BeagleHund.de

      Hallo Julia,

      schön, dass wir ein paar Anregungen geben konnten. 🙂
      Ja, eine Schleppleine ist auch mein Freund und Helfer. Sobald man den dreh raus hat, wie die zu handhaben sind 😉 Das fand ich am Anfang bissl kompliziert.
      Ach, eigentlich sind alle Hunde toll, aber der Beagle eben noch einen kleinen Tick toller 😉
      LG und bleib weiterhin so toll am Ball. Ihr werdet bestimmt ein super Team.
      Vanessa

  8. Martina

    Wir sind seit 2 Wochen stolze Besitzer einer entzückenden Beagledame Lucy ist jetzt fast 10 Wochen alt und alle sind verzaubert von ihr. Allerdings habe ich schon bemerkt, dass es sich um ein besonderes stures Exemplar handelt. „Tabu“, „aus“, oder ignorieren hilf in keiner Weise, wenn sie zwickt oder etwas anknabbert . Auch wenn sie keine Lust hat zu laufen, setzt sie sich hin und stemmt alle 4 Beine in den Boden. Wie gewöhnt man ihr denn die Beisserei und das grundlose Bellen ab? Auf das Kommando „sitz“ reagiert sie schon ganz toll.

    1. BeagleHund.de

      Hallo Martina!

      Wie ignoriert Ihr Eure Lucy denn? Wenn Sie euch mit den Welpenzähnchen malträtiert, könnt ihr sie auch kurz wegsperren (anderes Zimmer). Aber wirklich nur kurz, also vielleicht 10 Sekunden. In welchen Situationen genau beißt sie denn?
      Sie muss die Beißhemmung natürlich erst lernen, damit sie ihre Kraft einschätzen kann und merkt, wenn es zu viel ist. Welpen testen auch untereinander, wie weit sie gehen können. Geht Ihr in eine Welpenspielstunde mit ihr?
      Ihr könnt auch versuchen, ihr Alternativen zu zeigen. Wenn Sie also etwas anknabbert, was sie nicht soll, dann gebt ihr ein Tau, Ring oder anderes Hundespielzeug.
      Zwickt sie Euch, dann kann ich folgende Methode empfehlen: Einfach laut und spitz „aufschreien“ (fiepen) oder „Aua“ sagen. Spiel abbrechen, keine Aufmerksamkeit schenken (nicht mal ansehen) oder eben kurz in einen anderen Raum setzen. Lässt Lucy von Euch ab nach dem „Aua“, dann kann man ihr wieder ein Spielzeug anbieten. Wichtig wäre auch, nie mit den Händen zu spielen, sondern immer ein Spielzeug zu verwenden.
      Das Bellen abzustellen ist hingegen schwieriger und hier kommt es auf jeden Fall auf absolute Konsequenz an. Das müsst ihr jetzt schaffe, sonst hört sie damit als großer Hund evtl. nicht mehr so leicht auf. Ignorieren und selber ruhig bleiben (zeigt dem Hund „es passiert nichts Aufregendes“ oder „mit dem Verhalten kommst Du bei mir nicht weit“) hilft bei einigen Hunden, aber das hilft bei Lucy ja offensichtlich nicht. Hier kannst Du versuchen, immer ein paar Leckerlis parat zu haben (Hosentasche oder Snackbeutel etc.). Am besten funktionieren heiß begehrte Leckerlis. Wenn sie nun bellt, dann warte einen Moment ab, in dem sie aufhört. In diesem Augenblick sagst Du „Still“ (oder auch ein anderes Kommando Deiner Wahl) und reichst ihr ein Leckerli. Mit einem Klicker kann man da gut arbeiten.
      Ein anderer Ansatz: Schnapp Dir Leberwurst, Käse, Hühnchenstücke, beliebte Leckerlis und trainiere das Kommando „Touch“. Lucy soll mit ihrer Schnauze Deine Handfläche berühren. Trainiere das zunächst ganz unabhängig vom Bellen. Dazu ist ein Klicker auch wieder klasse. Hat sie den Befehl verinnerlicht, dann gibt ihn, wenn sie ausrastet und bellt. Hoffentlich weiß sie bis dahin, dass sie eine mega-leckere Belohnung erwartet, wenn sie Folge leistet. Berührt sie nun Deine Hand, wird sie automatisch verstummen.
      Vielleicht hilft das ein wenig weiter. Ich habe allen meinen Hunden die Beißhemmung mittels „Aahhhh!“ beigebracht 😉 Nur die Hündin zwickt manchmal im Spiel, aber wirklich so leicht, dass da nicht mal ein Kratzer oder sowas ist. Es ist mehr wie ein kurzes Festhalten.
      Viel Erfolg und weiterhin viel Spaß mit Lucy.
      Vanessa

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