Beagle Hunderasse - Charakter - Wesen - Steckbrief

Beagle Hunderasse – Charakter – Wesen – Steckbrief

Beagle – Ein Begleiter fürs Leben!

Im Zusammenleben mit einem Beagle brauchst Du Humor und solltest Überraschungen lieben: Ein Beagle hält Dich in Bewegung.

Beagles sind robuste und kompakte Hunde. Und hast Du Dich einmal für einen solchen Racker entschieden, stehen Dir fröhliche Zeiten ins Haus – denn diese Hunderasse ist lebhaft und unerschrocken.

Ein Beagle Hund hat seinen eigenen Kopf – und er ist schlau! Wenn Du mit einem Beagle lebst, ist es ratsam, ihm eindeutig klarzumachen, dass Du der Rudelführer bist – sonst bestimmt er die Marschrichtung und Du kannst Dir sicher sein, dass ihm eine Menge einfällt, worauf Du niemals gekommen wärst. (Siehe Beagle Charakter)

Setzt Du ihm keine klaren Grenzen, wird er mit großer Zähigkeit sein Ziel verfolgen:

Das kann ein Hase sein, dessen Witterung er beim Spazierengehen aufgenommen hat, oder auch einfach der Keks in Deiner Hand.

Sein Jagdtrieb und seine Lust auf alles Essbare sind schier unerschöpflich – und Du wirst sehr schnell merken, dass es unmöglich ist, ihm böse zu sein: Der treuherzige Blick seiner sanften Augen vertreibt unaufhaltsam auch Ärgerwolken größeren Umfangs und das Lächeln steigt Dir wieder unaufhaltsam in die Augen.

Ein Beagle Hund ist eine Frohnatur von ausgeprägtem Charakter.

Beagle Liebe
Hat man sich erst einmal in einen Beagle verliebt, so lässt man ihn nicht mehr los. Fotoquelle: http://kristalrok.com.ua/

Der Beagle

Weitere Namen English Beagle
Größe 33 – 40 cm
Gewicht 10-18 kg
Herkunft/Ursprung Großbritannien
Farbe weiß, zweifarbig (braun-weiß, rot-weiß, zitronengelb-weiß, schwarz-weiß), dreifarbig (schwarz-braun-weiß oder blau-braun-weiß), gefleckt (badger-pied, hare-pied, lemon-pied),
Fellbeschaffenheit kurz und dicht, wetterbeständig
Lebenserwartung 12 – 15 Jahre
Charakter/Wesen liebenswürdig, fröhlich, ausgeglichen, unerschrocken, lebhaft, zielstrebig, intelligent
Krankheitsgefährdung Ohrentzündungen, Hound-Ataxie, Übergewicht, Myelopathie, Bandscheibenvorfall, Meningitis-Arteriitis
FCI FCI Nr:161, Gruppe 6, 1.3: Kleine Laufhund (mit Arbeitsprüfung) Beagle FCI Standard als PDF
Aktivitätsbedarf der Beagle hat einen sehr großen Aktivitätsbedarf
Futterbedarf der Beagle hat einen mittleren Futterbedarf
Fellpflege der Beagle hat einen geringen Aufwand für Fellpflege
Stadteignung der Beagle ist für die Stadt nicht so gut geeignet
Beagle Infografik
Beagle Infografik

Wie gut kennst Du den Beagle? – 8 interessante Fakten

Acht interessante Fakten zur Hunderasse Beagle. Hättest Du es gewusst?
Acht interessante Fakten zur Hunderasse Beagle. Hättest Du es gewusst?
  1. Bevor der Beagle so aussah, wie wir ihn heute kennen und lieben, war er  damals nur etwa 20 cm groß und passte bequem in die Satteltasche seines Jägers. Darum wurde er auch Pocket Beagle oder Little Beagle genannt. Diese Variante ist allerdings ausgestorben und die heutigen angebotenen und gezüchteten Pocket Beagle gehen nicht auf diese alte Linie zurück.
  2. Die weiße Schwanzsspitze ist beim Beagle ein absolutes Muss. Ansonsten zeigt die Rasse aber ein ausgesprochen großes Farbspektrum. Klassisch kennt man den Beagle aber als tricolor, also dreifarbig in Schwarz, Braun und Weiß. Dabei werden diese Welpen aber eigentlich schwarz-weiß geboren. Die dritte Farbe zeigt sich erst ein paar Monate bis Jahre später. Zweifarbige Beagle werden hingegen oft fast komplett weiß geboren und erhalten die dunklere Färbung ebenfalls erst etwas später.
  3. Snoopy, der Hund aus der beliebten Serie „Die Peanuts“, welcher stets faul auf seiner Hundehütte liegt, ist ein Beagle. Dabei entspricht Faulenzen so gar nicht dem Wesen und Naturell des ausdauernden Jagdhundes. Auch Gromit aus „Wallace and Gromit“ oder Odie aus „Garfield“ sind Rassevertreter.
  4. Viele Beagle-Besitzer hüten sich davor, ihren Hund beim Spazierengehen von der Leine zu lassen. Nimmt der Vierbeiner eine potenzielle Spur auf, kann durchaus der Beute- und Jagdtrieb mit ihm durchgehen. Einige lassen den Hund selbst beim Training angeleint, damit er den Fokus nicht verliert, falls ihm ein interessanter Duft um die Nase weht.
  5. Der Beagle jagte immer schon in der Meute. Daher kommen sein außergewöhnlich friedfertiges Verhalten und seine Sozialverträglichkeit mit anderen Hunden. Aggressionen sind ihm absolut fremd.
  6. Beagle sind laut! Sie haben ein durchdringendes Bellen und jaulen und heulen ebenfalls gern. Mit dem richtigen Training kann dies vermieden oder zumindest eingedämmt werden. Angeblich hat der Beagle seinen Namen sogar seinem lauten Stimmchen zu verdanken. Es wird vermutet, dass Beagle von dem französischen Wort „begueule“ abstammt, was so viel wie „lautes Maul“ bedeutet.
  7. Beagles werden leider außergewöhnlich oft als Labortiere in der Forschung eingesetzt. Sie sind sehr geduldig, freundlich, sozialverträglich, robust und zeigen keinerlei Aggression. Eigenschaften, die ihnen offensichtlich zum Verhängnis wurden. Erfreulicherweise geben die Forschungseinrichtungen „unbrauchbare“ und „ausgediente“ Hunde mittlerweile oft an Tierschutzorganisationen ab, welche die ehemaligen Laborbeagle in liebevolle Hände weitervermitteln.
  8. Die Nase des Beagles ist eine der besten in der Hundewelt. Sie hat ihm nicht nur zu seinem ursprünglichem Einsatzgebiet bei der Jagd verholfen, sondern ihm auch Jobs, wie das Aufspüren von Bettwanzen oder das Erschnüffeln von verbotenen und illegal eingeführten landwirtschaflichen und tierischen Produkten an US Flughäfen eingebracht. Letzteres soll Krankheiten und Schädlinge aus dem Land fern halten und die Hunde der „Beagle Brigade“ durchlaufen dafür ein zwölfwöchiges Trainingsprogramm.

Der jagdfreudige Beagle und seine Ahnen

Beagle Jagd
Der Beagle wird gerne für die Jagd eingesetzt.

Die Hunderasse Beagle hat eine lange Geschichte: Die Vorfahren der Beagle Hunde waren in Frankreich beheimatet:

Die normannischen, hellfarbenen etwa 70 cm hohen „northern hounds“, die sich für die Schnelligkeit der Beagles verantwortlich zeichnen – und die schweren, langsamen „southern hounds“ mit ihren braunen und schwarzen Flecken auf weißem Grund, von denen die Beagle Hunde ihren überragenden Geruchssinn, ihre Beharrlichkeit und ihre Fellzeichnung erbten.

Die Briten, die im Verlauf des Hundertjährigen Krieges um 1400 in Südfrankreich auf diese ihnen unbekannten Jagdhunde gestoßen waren, kreuzten die beiden Jagdhundrassen.

So entstand die Hunderasse der Beagles, die die positiven Jagd-Eigenschaften beider Rassen in sich vereint.

Gejagt wurde damals mit Meuten – die Beagles ermüdeten das Wild, sodass die Jäger es erlegen konnten. Von seiner charakterlichen Grundprägung her ist der Beagle Hund noch immer ein Meutehund. Das erklärt auch einige prägnante Verhaltensweisen des Beagles:

  • Ein Beagle fühlt sich erst rundum wohl, wenn die Hierarchien klar sind, er seinen Rudelführer (Mensch) anerkannt hat und von ihm geführt wird.
  • Der Beagle frisst, was ihm vor die Schnauze kommt – in rasanter Geschwindigkeit und ohne Rücksicht auf Verpackungen, spitze Knochen oder andere gefährliche Inhalte – sonst könnte es ein Anderer fressen.
  • Der Beagle ist ein Gesellschaftshund. Er braucht (im besten Falle) Artgenossen – mindestens aber einen ihm vertrauten Menschen.
  • Er ist der ideale Familienhund – fröhlich, gesellig und fast unendlich geduldig auch mit den Schmuse-und Spiel-Attacken kleiner Kinder.

Erscheinungsbild der Hunderasse Beagle

Beagle
Hunderasse Beagle

Der Beagle zählt mit einer Höhe von 33 bis 40 cm zu den eher kleinen Hunderassen. Das Idealgewicht eines Beagles liegt bei ca. 12 bis 14 kg. Der Kopf eines Beagles ist recht fein gestaltet und faltenfrei, seine abgerundeten Ohren hängen herab.

Besonders bemerkenswert sind die großen, ausdrucksvollen braunen Augen. Das Gebiss des Beagles ist kräftig – umrahmt von einem weißen Maul.

Ein kräftiger, kompakter Körperbau auf kräftigen kurzen Beinen und großen Pfoten zeichnet die Hunderasse der Beagle aus. Das besondere Kennzeichen eines rasseechten Beagles ist die weiße Rutenspitze.

Sie wird auch Fahne genannt: Bei der Jagd trägt der Beagle seine kräftige Rute stets aufgerichtet, sodass er im Gelände durch die weiße Schwanzspitze immer gut sichtbar ist.

Die häufigste Farbstellung des kurzen, dichten und glänzenden Beagle-Fells ist Tricolor: Schwarz, Braun und Weiß. Daneben sind als Rassestandard aber auch andere Farbstellungen anerkannt – beispielsweise Braun, Rot und Zitronengelb. Der Beagle kann ein Lebensalter von ca. 13 Jahren erreichen.

 

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Dieser Beitrag hat 32 Kommentare

  1. Sabine

    Hallo Vanessa, endlich ist unsere Audra angekommen. Nach 5 1/2 Jahren Labor. Die Arme ist sehr ruhig. Sehr lieb. Versucht alles richtig zu machen und gibt alles. Wenn man sie streichelt schließt sie die Augen und genießt. Joko hat versucht sie zum spielen aufzufordern aber sie ist noch nicht so weit. Schläft viel. Er akzeptiert das und lässt sie in Ruhe. Ich denke,in ein paar Wochen sieht das schon anders aus. Wenn sie erst Mal angekommen ist. Liebe Grüße Sabine

    1. BeagleHund.de

      Hallo Sabine!

      Glückwunsch! 🙂

      Ja, gibt ihr Zeit, erstmal richtig anzukommen und sich einzuleben. Dann gibt sich der Rest bestimmt ganz schnell von selbst.
      Ein gutes Zeichen, dass Joko sie bereits versucht hat zum Spielen aufzufordern. Hoffentlich wird das eine richtig tolle Freundschaft zwischen den beiden. 😀

      Ich bin gespannt, wie es in Zukunft mit den beiden weitergeht. Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Kennenlernzeit.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

      PS: Erwachsene Hunde können auch noch all das lernen und nachholen, was sie als Welpe versäumt haben. Bei ihnen dauert es aber meist länger, bis sie begreifen und es verinnelicht haben. Also nicht entmutigen lassen, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

  2. Sabine

    Hallo Vanessa,
    Also Joko und Audra verstehen sich immer besser. Sie spielen sogar inzwischen zusammen und rasen durch den Garten.
    Audra findet auch so langsam zu uns Menschen und beginnt vertrauen aufzubauen. Es ist sehr schön.
    Liebe Grüße Sabine

    1. BeagleHund.de

      Hallo Sabine!
      Es freut mich wirklich sehr zu lesen, dass sich alles bei Euch so positiv entwickelt 🙂
      Ich hoffe, die beiden Hunde werden noch ein richtig unzertrennliches Gespann.
      Alles Liebe weiterhin 🙂
      Vanessa

  3. Julia

    Im November 2019 ist mein kleiner Toby bei mir eingezogen und er ist ein richtiger Schatz. Er ist nun schon 8Monate alt und es wird nie langweilig mit ihm. Seit Toby bei mir eingezogen ist bin ich mit ihm in die Hundeschule gegangen und er hört sehr gut,auch wenn er jetzt in der Pubertät ist und manchmal auf Durchzug schaltet 🙂
    Besonders stolz bin ich auf Toby,da er von Beginn an ohne Leine läuft und nur selten mal weiter weg läuft. Bemerkt er aber,das ich weiterlaufe, rennt er wieder sofort zu mir. Toby ist ein richtiger Schatz und es war die beste Entscheidung ihn aufzunehmen, auch wenn man häufig liest,dass Beagle keine einfachen Hunde wären. Liebe Grüße

    1. BeagleHund.de

      Hallo Julia!

      Wow, toll wie es bei Euch funktioniert. Gratuliere 🙂

      Ja, die böse Pubertät 😀 Da vergessen viele die gute Welpenstube. Aber das wird schon. Nerven behalten, konsequent bleiben, Augen zu und durch!
      Ich finde es übrigens klasse, dass Toby so prima ohne Leine läuft. Bedenke aber bitte, dass bei vielen Jagdhunden dieser Trieb erst während der Pubertät oder sogar etwas später erwacht. Es kann also gut sein, dass sein Jagdtrieb sich noch entwickelt und er dann irgendwann mal stiften geht.
      Behalte ihn also gut im Auge und arbeitet fleißig am Abruftraining.
      Wenn du dem Jagdtrieb jetzt schon entgegensteuern möchtest, dann unterbinde z.B. das Jagen nach Blättern oder kleinen Tieren. Auch beim Spielen ist darauf zu achten, den Jagdtrieb nicht versehentlich zu fördern. Ballspiele sind so ein Klassiker und fördern den Trieb. Wenn du so etwas mit ihm spielen möchtest, solltest Du ihn vorher am besten ins „Sitz“ bringen und anschließend den Ball werfen. Dein Hund soll erst hinterherlaufen, wenn Du den Befehl dazu gibst („Such“ oder „Bring“ etc.). Ebenfalls prima: Du lässt ihn den Ball nicht apportieren und gehst ihn zwischendurch selbst holen. Wenn der Hund dies verinnerlicht, wird er später (hoffentlich) nicht kopflos hinter etwas herjagen, sondern immer auf Dein Kommando warten. 🙂
      Ich wünsche Dir ganz viel Freude mit Toby und dass ihr weiterhin so ein klasse Team seid.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  4. Julia

    Hallo Vanessa,
    Danke für deine Nachricht. Toby darf bei mir nur ohne Leine laufen,wenn ich das Gebiet einsehen kann. Es gibt immer mal Situation, in denen er einem Vogel auf dem Feld hinterherjagt, allerdings fliegt der Vogel dann davon und wenn Toby bemerkt,dass er zu weit weg ist,rennt er sofort wieder zu mir. Bis jetzt klappt das gut und da mache ich mir noch keine Sorgen. Sollte sich der Jagdtrieb deutlich verstärken, muss ich eben auf eine Schleppleine zurückgreifen. Im Wald benutze ich diese schon,denn dort sind so viele Ablenkungen,dass Toby sehr abgelenkt ist.
    Danke für deine Tipps. Diese helfen uns beim Gehorsamkeitstraining bestimmt sehr gut. Toby spielt sehr gerne und wie du schon richtig sagst,jagt er auch sehr gerne einem Ball hinterher-das werde ich deutlich reduzieren,damit wir auf unseren Spaziergängen das Risiko des Jagens etwas minimieren können.
    Ich habe keine Vergleichswerte zu anderen Hunden, wie sich diese groß von Beaglen unterscheiden, aber ich kann nur sagen,dass Beagle einfach klasse sind! 🙂
    Liebe Grüße
    Julia

    1. BeagleHund.de

      Hallo Julia,

      schön, dass wir ein paar Anregungen geben konnten. 🙂
      Ja, eine Schleppleine ist auch mein Freund und Helfer. Sobald man den dreh raus hat, wie die zu handhaben sind 😉 Das fand ich am Anfang bissl kompliziert.
      Ach, eigentlich sind alle Hunde toll, aber der Beagle eben noch einen kleinen Tick toller 😉
      LG und bleib weiterhin so toll am Ball. Ihr werdet bestimmt ein super Team.
      Vanessa

  5. Martina

    Wir sind seit 2 Wochen stolze Besitzer einer entzückenden Beagledame Lucy ist jetzt fast 10 Wochen alt und alle sind verzaubert von ihr. Allerdings habe ich schon bemerkt, dass es sich um ein besonderes stures Exemplar handelt. „Tabu“, „aus“, oder ignorieren hilf in keiner Weise, wenn sie zwickt oder etwas anknabbert . Auch wenn sie keine Lust hat zu laufen, setzt sie sich hin und stemmt alle 4 Beine in den Boden. Wie gewöhnt man ihr denn die Beisserei und das grundlose Bellen ab? Auf das Kommando „sitz“ reagiert sie schon ganz toll.

    1. BeagleHund.de

      Hallo Martina!

      Wie ignoriert Ihr Eure Lucy denn? Wenn Sie euch mit den Welpenzähnchen malträtiert, könnt ihr sie auch kurz wegsperren (anderes Zimmer). Aber wirklich nur kurz, also vielleicht 10 Sekunden. In welchen Situationen genau beißt sie denn?
      Sie muss die Beißhemmung natürlich erst lernen, damit sie ihre Kraft einschätzen kann und merkt, wenn es zu viel ist. Welpen testen auch untereinander, wie weit sie gehen können. Geht Ihr in eine Welpenspielstunde mit ihr?
      Ihr könnt auch versuchen, ihr Alternativen zu zeigen. Wenn Sie also etwas anknabbert, was sie nicht soll, dann gebt ihr ein Tau, Ring oder anderes Hundespielzeug.
      Zwickt sie Euch, dann kann ich folgende Methode empfehlen: Einfach laut und spitz „aufschreien“ (fiepen) oder „Aua“ sagen. Spiel abbrechen, keine Aufmerksamkeit schenken (nicht mal ansehen) oder eben kurz in einen anderen Raum setzen. Lässt Lucy von Euch ab nach dem „Aua“, dann kann man ihr wieder ein Spielzeug anbieten. Wichtig wäre auch, nie mit den Händen zu spielen, sondern immer ein Spielzeug zu verwenden.
      Das Bellen abzustellen ist hingegen schwieriger und hier kommt es auf jeden Fall auf absolute Konsequenz an. Das müsst ihr jetzt schaffe, sonst hört sie damit als großer Hund evtl. nicht mehr so leicht auf. Ignorieren und selber ruhig bleiben (zeigt dem Hund „es passiert nichts Aufregendes“ oder „mit dem Verhalten kommst Du bei mir nicht weit“) hilft bei einigen Hunden, aber das hilft bei Lucy ja offensichtlich nicht. Hier kannst Du versuchen, immer ein paar Leckerlis parat zu haben (Hosentasche oder Snackbeutel etc.). Am besten funktionieren heiß begehrte Leckerlis. Wenn sie nun bellt, dann warte einen Moment ab, in dem sie aufhört. In diesem Augenblick sagst Du „Still“ (oder auch ein anderes Kommando Deiner Wahl) und reichst ihr ein Leckerli. Mit einem Klicker kann man da gut arbeiten.
      Ein anderer Ansatz: Schnapp Dir Leberwurst, Käse, Hühnchenstücke, beliebte Leckerlis und trainiere das Kommando „Touch“. Lucy soll mit ihrer Schnauze Deine Handfläche berühren. Trainiere das zunächst ganz unabhängig vom Bellen. Dazu ist ein Klicker auch wieder klasse. Hat sie den Befehl verinnerlicht, dann gibt ihn, wenn sie ausrastet und bellt. Hoffentlich weiß sie bis dahin, dass sie eine mega-leckere Belohnung erwartet, wenn sie Folge leistet. Berührt sie nun Deine Hand, wird sie automatisch verstummen.
      Vielleicht hilft das ein wenig weiter. Ich habe allen meinen Hunden die Beißhemmung mittels „Aahhhh!“ beigebracht 😉 Nur die Hündin zwickt manchmal im Spiel, aber wirklich so leicht, dass da nicht mal ein Kratzer oder sowas ist. Es ist mehr wie ein kurzes Festhalten.
      Viel Erfolg und weiterhin viel Spaß mit Lucy.
      Vanessa

  6. Andrea

    Hallo. Unsere kleine Beagledame Sally ist jetzt fast 5 Monate alt. Ich muss sagen das sie schon ziemlich stur ist. Auch ist es gerade schwierig ihr etwas beizubringen. Uns fehlt echt die Hundeschule.
    Leider springt sie uns immer noch an. Dieses konnten wir ihr noch nicht abgewöhnen.
    VG Andrea

    1. BeagleHund.de

      Hallo Andrea!

      Ja, der Beagle ist schon sehr speziell 😉 Da braucht man einen langen Atem und vieeel Geduld und Konsequenz.
      Blöd, dass gerade coronabedingt auch bei Hundeschulen massig Einschränkungen gelten. Ich hoffe, Ihr könnt das Training bald wieder richtig aufnehmen.

      Was beim Anspringen helfen kann:

      – Umdrehen/Weggehen und den Hund nicht weiter beachten.
      – Erst Aufmerksamkeit schenken oder belohnen, spielen, begrüßen etc. wenn der Hund aufgehört hat an einem hochzuspringen. Also schlicht links liegenlassen, solange er Theater macht.
      – Springt Dich der Hund an, fasse ihn an den Vorderläufen und lass ihn ein paar Schritte rückwärts laufen. Die meisten Vierbeiner hassen das und werden das Anspringen schnell sein lassen. Alle Familienmitglieder sollten konsequent so vorgehen, damit der Beagle lernt, dass „alle“ Menschen so sind. Diese Methode ist jedoch mehr für den erwachsenen Hund geeignet.
      – in die Hocke gehen und den Hund mit ausgestreckten Armen abwehren. Sodass er nicht an Dich ran kommt.
      – Kennt der Beagle das Kommando „Sitz“, dann diesen Befehl geben, sobald er vor Freude springen will.
      – Mit ausgestreckten Armen leicht nach vorne beugen. So kommt er nicht bis an Eure Beine und kann auch nicht daran hochspringen.
      – Ein Leckerchen werfen. Sobald der Beagle auf Dich zukommt (z.B. beim Nachhause-Kommen) und fast bei Dir angekommen ist, einen kleinen Happen auf den Boden werfen. Das lenkt ihn ab und Du läufst einfach an ihm vorbei 😉

      Hoffe, das hilft ein bisschen 🙂
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  7. Andrea

    Hallo. Ich hätte da noch eine Frage zu unserer Sally. Jetzt ist sie schon 6 Monate alt. Wir gehen viel mit ihr raus. Jetzt ist es leider so, dass sie sobald sie wieder im Haus ist und schläft, das sie unter sich Wasser lässt. Obwohl sie gerade draußen noch gepieselt hat. Die andere Frage wäre wieviel dürfen oder sollen die Hunde trinken und bis wann sollten sie trinken?
    Vielen Dank für die Antworten.
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. BeagleHund.de

      Hallo Andrea!

      Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass Sally schon kastriert ist, oder? Das wäre eigentlich bisschen früh. Aber es kann bei kastrierten Hunden manchmal zu einer Inkontinenz kommen nach dem Eingriff. Dies kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Oft können die Hunde tagsüber die Blase gut kontrollieren, aber nachts läuft es. Hier könnten Windeln in der Nacht helfen. Passiert es denn nur nachts? Tagsüber auch? Ansonsten vorm Schlafengehen nochmal so spät es geht raus.

      Meinst Du damit, dass sie schläft und nicht merkt, wenn sie muss/macht? Wacht sie auf? Wie häufig kam das vor bis jetzt?
      Es könnte eine Blasenentzündung dahinterstecken. Oder Sally hat irgendwo zu kalt gelegen.

      Denkbar wäre auch, dass sie sehr fest geschlafen hat (zum Beispiel nach viel Bewegung/Beschäftigung) und irgendetwas geträumt hat 🙂 War an den Tagen, wo sie eingenässt hat irgendetwas anders? Hundeschule, Besuch, Stress etc.?

      Spondylose macht vorm Beagle auch nicht halt. Bei dieser Erkrankung kann es zu Problemen mit dem Nervensystem kommen. Inkontinenz kann die Folge sein. Hunde mit diesem Krankheitsbild brauchen viel Wärme, einen Mantel im Winter / bei Regen etc.

      Klarheit kann Euch da nur der Tierarzt geben. Ich würde mit Sally in die Praxis gehen, wenn es wieder vorkommen sollte. Am besten gleich eine Pipi-Probe mitnehmen. Zum Sammeln der Probe eine alte Suppenkelle an einen Stock binden und beim Pieseln drunter halten. Braucht bisschen Übung und der Hund muss mitspielen 😉 Aber dann könnten Krankheiten wie z.B. Blasenentzündung etc. ausgeschlossen werden.

      Wichtig: Trinkwasser muss 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen. Dass sollte man nicht abends wegstellen. Du könntest mal prüfen, wie viel sie denn eigentlich trinkt. Wasser abmessen und in den Napf füllen und nach 24 Stunden nachmessen, wie viel weg ist. Mit der Info bewaffnet kannst Du dann den Tierarzt fragen, ob es normal ist. Häufiges Saufen kann ebenfalls ein Krankheitsanzeichen sein.
      Also ab zum Arzt 🙂

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  8. Andrea

    Hallo.
    Vielen Dank. Sie meldet sich eigentlich immer wenn sie pieseln muss. Also von daher kann es eigentlich nicht daran liegen.
    Kastriert ist Sally natürlich noch nicht. Falls sie nachts mal muss meldet sie sich auch.
    Es passiert meistens wenn wir draußen waren, zum spielen oder laufen, dann kommt sie zur Ruhe und schläft ein. Dann. Wir gehen, bevor wir schlafen gehen, auf jeden Fall mit Sally nochmal nach draußen
    Also es passiert nicht nachts sondern tagsüber.
    Werden es mal beobachten und dann evtl. den Tierarzt mal aufsuchen.
    Danke für die schnelle Informationen.

    1. BeagleHund.de

      Hallo nochmal Andrea!

      Dann kann ich es mir nur so vorstellen, dass die Maus die ganzen Eindrücke von draußen verarbeitet 🙂 Oder sie ist so erledigt vom Gassigehen, dass sie sehr tief schläft.

      Gute Idee, den Tierarzt aufzusuchen, wenn es sich nicht bessert. Somit werden Blasenentzündung und Co ausgeschlossen.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  9. Andrea

    Hallo,
    es ist jetzt also tatsächlich eine Blasenentzündung. Haben jetzt für unsere kleine Maus Antibiotika bekommen. 8 Tage lang und dann soll es besser werden. Es stand erst im Raum, dass evtl auch eine Zuckererkrankung vorliegen könnten. Dieses hat sich aber nach Testungen nicht bestätigt. Also jetzt fleißig Tabletten nehmen und alles wird wieder gut.
    Aber Danke für die Hilfen.
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. BeagleHund.de

      Hallo Andrea!

      Super, die Ursache ist gefunden! Dann wünschen wir ganz schnelle Besserung und dass die Maus rasch wieder fit ist.
      Alles Liebe und Danke für das Update,
      Vanessa

  10. Simone

    wow, ein Erfahrungsaustausch zwischen Beagle Eltern.:) letzte Woche Samstag ist unsere 5 jährige Hope (Laborbeagle) eingezogen. Es war ein mega aufregender Tag mit sehr vielen Emotionen, bestimmt auf beiden Seiten:) wir haben bereits eine Hündin. Unsere geliebte Harley ist eine Golden Retriever Dame, verspielt, sooo lieb zu Jeden. Wir suchten einen „Zweithund“ (wobei ich den Namen unpassend finde, sie sind vollwertige Familienmitglieder) da sie so gerne spielt und mit ihren Artgenossen sehr gut klar kommt. Hope ist sehr aufmerksam, will alles richtig machen und braucht auf jeden Fall klare Ansagen von Anfang an. Wir dachten zwar erst das wir sie damit überfordern, aber bevor sich was einschleicht, wo wir nicht wollen müssen wir ihr von Anfang an unsere Spielregeln erklären,zeigen.. Sie ist bereits am zweiten Tag schon in unserem Garten mit Harley die Rampe (um Treppensteigen zu vermeiden) hoch und runter gelaufen und der Schwanz wedelte bereits herum. Wenn ihr was zu viel ist, verzieht sie sich mittlerweile in ihr Körbchen, immer mit dem Blick in den Garten (im Moment offene Tür dank des Wetters) und der Möglichkeit frei zu laufen. Wenn es dunkel wird oder die Wiese nass ist muss ich sie an die Leine im Garten anlegen, da sie nicht nach draußen will, klar wird sie nicht kennen). Man sagte uns, das Hope vom Institut her Glück hatte. Diese Hunde kennen schon Wiese,Tageslicht. Damit sie sich im Haus entschleunigt, tragen wir sie immer wieder in ihr Körbchen, ansonsten würde sie wie eine Duracell herumlaufen. Aber es fühlt sich richtig an und sie nimmt es mit ruhigem Atme an, rollt sich in ihr Bettchen ein, schaut dich mit ihren braunen Knopfaugen an. MIt Harley spielen dauert sicherlich noch, aber Harley legt ihr schon ihren Lieblingsball vor die Nase und leckt sie ab (Mama Instinkte?) Es wäre gelogen wenn alles supi laufen würde. Ich hatte echt schon vergessen wie es mit Harley war (stubenrein etc…) und man fängt wieder von vorne an. Es kamen gaaanz kurz Gedanken auf, oh je haben wir es richtig gemacht, fühlt sich unsere Harley nicht zurückgesetzt???? JA, es ist richtig und die schlaflosen Nächte, nassen Pfützen im Haus gehen auch wieder vorbei (stelle mir den Wecker um mit ihr in den Garten zu gehen, damit sie lernt wo man sich löst). Ich schlafe bei ihr in der Stube und seit 2 Nächten lassen wir Harley auch bei ihr mit schlafen, da Hope sie schon zwei mal angeknurrt und gebellt hat. Klar Hope fühlte sich geborgen und dann kommt da unser großer Teddybär und sagt…aufstehen, spiel mit mir:) Bei den kleineren Spaziergängen ums Haus merkt man schnell dass sie sehr neugierig ist, schnell lernt, aber sie sagt auch deutlich wenn ihr was befremdlich ist (krrrr). Sie liebt es sich im Kot auf den Wiesen zu legen (iiiiiii) und wenn sie viel vom Tag verarbeiten muss, leckt Hope ihre Pfötchen ganz arg/wund:(. Sie bekommt vom Institut her auch HA Futter, das wussten wir ja, aber es tut uns trotzdem weh, weil wir denken wir machen was falsch…in zwei Wochen haben wir einen Tierarzttermin, um sie mal durchchecken zu lassen, da ihre Zähne nicht so toll aussehen. Ihre Pfötchen passen sich langsam an und sie hat nicht mehr die Welpenpfoten (schrecklich, was die Tiere durchmachen mussten). Man sagte uns wir lassen uns auf ein Ü-Ei ein und so ist es auch, aber sie dankt es jeden Tag, jede Stunde, ihre braunen Knopfaugen stechen uns mitten ins Herz. Ja, es war die richtige Entscheidung einem bedürftigen Tier die Chance zu geben ein schönes Hundeleben zu bekommen.
    LG Simone

    1. BeagleHund.de

      Hallo Simone!

      Wie schön, dass Hope bei Euch ihr Für-immer-Zuhause gefunden hat. Ich kann mir vorstellen, wie anstrengend dies gerade am Anfang sein muss. Sie muss alles wie ein Welpe lernen. Aber ganz bestimmt zahlt sich die Arbeit aus und Hope kann die letzten 5 Jahre vergessen und den Rest ihres Lebens bei Euch und Harley verbringen. Glücklich.
      Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute und bin sicher, nach ein paar Monaten hat sie sich vollkommen eingelebt und es wird sein, als wäre es nie anders gewesen. Ich habt die richtige Entscheidung getroffen.
      Liebe Grüße an Euch und die beiden Vierbeiner Hope und Harley.
      Vanessa

  11. Jürgen

    Hallo zusammen, einen schönen Tag
    Unsere Bella leb nun schon eine Weile bei uns und ich möchte sie nicht mehr missen. Sie kam nach 3-jähriger Hunde- Pause (vorher Schäferhund) zu uns. Es war eine große Umstellung, aber auch ein große Bereicherung und ist nun seit Langem unser Sonnenschein.

    1. BeagleHund.de

      Hallo Jürgen!

      Glückwunsch zum Beagle 🙂 🙂
      Was ist denn für Dich der größte Unterschied zwischen den beiden Rassen? Wo musstest Du Dich am meisten umstellen?
      Sind ja schon zwei gänzlich unterschiedliche Kaliber. 😉
      Schönes Wochenende und liebe Grüße,
      Vanessa

  12. Sylke Kmmer

    Ich bin dem Beagle mit Haut und Haaren verfallen, es wird immer wieder ein Beagle sein. Unser erster Beagle war 5 Monate als er zu uns kam, wir waren die 4.Besitzer. Er wurde ohne Papiere verkauft, kam somit nicht aus einer eingetragenen Zucht. Zum Glück wurde er nicht krank und seine Erziehung war recht einfach. Hilfe hatte ich damals von unserer 10jährgen Mischlingshündin. Er war ein toller Beagle und wir konnten ihn „offline“ laufen lassen. Er wurde 13 Jahre alt und war bis dahin nie krank. Was aber leider nicht üblich ist. Immer wieder werden Welpen aus dem Ausland mit gefälschten Papieren verkauft. Aus meiner Zeit als TA Helferin kenne ich einige Fälle bei denen das Beaglebaby sehr krank wurde und dann jämmerlich gestorben ist. Als Max zu uns kam wusste ich noch wenig darüber.
    Für uns stand fest der nächste Beagle ist aus einer eingetragenen Zucht. Ich lernte eine Züchterin kennen, heute ist sie meine liebe Freundin und es lebt schon der zweite Beagle von ihr bei uns. Es gibt noch ein Beaglemädchen die über eine Vermittungsseite bei uns landete. Diese kleine Maus kommt leideraus dem Ausland und wurde den Vorbesitzen für viel Geld verkauft. Bis jetzt ist auch sie nicht ernsthaft krank gewesen, aber da wäre der große Unterschied in Charakter und Verhalten. Unser Rüde ist 2Jahre jünger als sie und wurde ganz wundervoll und mit viel Liebe und Verantwortung von seiner Züchterin erzogen. Und der Unterschied ist frappierend. Während der Rüde ganz souverän und gefestigt auf die verschiedensten Situationen reagiert, ist die Hündin das komplette Gegenteil. Sie ist misstrauisch, laut und teilweise sehr ängstlich.
    Für uns steht fest, eine wesensgerechte Prägung der Welpen durch Mutterhündin, Geschwister und Züchter sind mehr als wichtig. Für alle zukünftigen Welpenkäufer/Interessenten habe ich immer wieder nur den einen Rat, Finger weg von Wühltischwelpen, aus Annoncen in Zeitungen und Internetwerbung. Ein guter Züchter ist immer Mitglied in einem Zuchtverein. Es werden alle Welpen auf Krankheiten getestet, teilweise ist die Fahrt zum potenziellen Vater der Welpen viele Kilometer weit. Ein Züchter ist immer für seine Wrlpen und deren Besitzer da, man besucht den Welpen mehrere Male bevor er mit in sein neues Zuhause darf. Der Züchter möchte die neuen Familien kennenlernen, es ist ihm auf keinen Fall egal wohin sein Baby kommt. Einem Vermehrer oder Verkäufer ist so etwas vollkommen egal, Hauptsache er bekommt sein Geld. Und dafür ist ihm jedes Mittel recht! Und immer wieder fallen Leute darauf rein. Auch die Frage nach der Mutterhündin ist kein Beweis dass es auch die Mutter der Welpen ist.
    Jetzt habe ich zwar einen halben Roman geschrieben, aber mir ist es Wichtig aufzuklären. Wer einmal gesehen hat wie sich ein erst wenige Wochen altes Beaglebaby Buchstäblich zu Tode kackt, allein in einem Kennel in einer TA Praxis, der überlegt sich genau woher er sein zukünftiges Familienmitglied kommt.
    Danke wenn ihr bis hierher gelesen habt. Euch allen eine glückliche Zeit mit eurem Beaglechen. Mit lieben Grüßen S.Kämmer mit Jamie und Crissie

    1. BeagleHund.de

      Hallo Sylke!

      Vielen Dank für Deinen tollen Kommentar.
      Man kann gar nicht oft genug erwähnen, wie wichtig es ist, einen Beagle (oder jedwede andere Rasse) bei einem guten Züchter zu kaufen. Viele schreckt der hohe Kaufpreis oft ab, doch Geiz ist beim Hundekauf wirklich fehl am Platz. Wer seinen Beagle billig und aus eine zwielichtigen Zucht kauft, hat später oft das Nachsehen mit hohen Tierarztkosten, krankem Vierbeiner und womöglich steht man am Ende sogar vollkommen ohne Beagle da … wenn der Hund es nicht geschafft hat. So wie Du es ja auch aus Deinem Praxisalltag kennst. Wer einmal einen Hund an Parvo oder einer ähnlich schlimmen Krankheit hat sterben sehen, der stellt Impfungen oder gute Züchter nie wieder in Frage.
      Aber solange Menschen einen Hund möglichst billig haben möchten, wird es immer Wühltischwelpen geben. Es ist unsagbar schwer, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Leider.
      Viele liebe Grüße an Dich, Jamie und Crissie 🙂
      Vanessa

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