Beagle Deckrüden

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Beagle Deckrüden

Beagle Deckrüde
Bis ein Beagle Deckrüde die Zuchttauglichkeitsprüfung besteht sind einige aufwändige Schritte notwendig.

Hundezucht ist keinesfalls nur das Decken von Hündinnen mit anschließendem Werfen der Welpen, um diese dann zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen.

Hundezucht bedeutet verantwortungsvolles Handeln mit den Zuchttieren, aber auch mit den zukünftigen Besitzern der Welpen.

Wer wirklich ernsthaft darüber nachdenkt, seinen Beagle als Deckrüden zur Verfügung zu stellen, muss einiges an Vorarbeit leisten, um die verantwortungsvolle Zucht entsprechend belegen zu können.

Warum es Hunderassen überhaupt gibt

Viele Hunderassen, die wir kennen, sind viele hundert Jahre alt. So auch Beagles, deren Geschichte weit über tausend Jahre zurückreicht. Die Zucht folgte bei allen Rassen über Jahrhunderte stets der Bestimmung des Hundes.

So wurden Hunde als Hütehunde oder Jagd- oder Treibhunde für verschiedene Tierarten gezüchtet. Diese Art von Zucht bedeutet also nichts anderes als eine Selektierung von bevorzugten Eigenschaften eines Hundes, die über Jahrhunderte betrieben wird.

Das erste Engagement zum Erhalten der Rassen

Hunderasse Beagle
Hunderassen bleiben konstant durch die strenge Überwachung der Zucht durch Zuchtverbände.

Insbesondere im England des 19. Jahrhunderts begannen dann Hundebesitzer vermehrt, hervorstechende Tiere in Leistungsschauen mit anderen Hundebesitzern zu vergleichen.

Das war aber auch eine Zeit, in der viele Hunderassen aufgrund des industriellen Fortschritts nicht mehr benötigt wurden.

Ein gutes Beispiel dafür ist der deutsche Rottweiler. Er war ein Viehhütehund, doch mit dem Ende des Viehtriebs schien auch die Hunderasse auszusterben. Also haben sich viele begeisterte Hundefreunde in Verbänden zusammengeschlossen, um diese Rassen zu erhalten.

Dachverbände wurden gegründet und sind heute die Grundlage für den Rasseerhalt

Es ist also eine Selbstverständlichkeit, dass es auch für den Beagle zahlreiche Vereine gibt, die den Erhalt der Rasse fördern. Ebenfalls zu jener Zeit – gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts – konnten sich einige große Dachverbände etablieren. Dazu zählt der britische Dachverband der Zuchtvereine, der “The Kennel Club” (KC) als ältester und die “Fédération Cynologique Internationale“, kurz FCI.

Der FCI wurde 1911 in Paris gegründet und Vereine aus Frankreich, Belgien, Holland, Österreich und Deutschland schlossen sich an. Damit ist der FCI der wichtigste kynologische Dachverband hierzulande.

Der langfristige Erhalt gesunder Rassehunde

Da der Beagle aber aus England kommt, spielt für diese Rasse auch der KC eine bedeutende Rolle und ist von beiden Verbänden gleichermaßen anerkannt. Diese Dachverbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, das typische Wesen des Beagles zu definieren und entsprechende Zuchtvorschriften zu verfassen.

Beagle Deckrüden
Beagle Deckrüden für eine gesunde Zucht. Fotoquelle: http://kristalrok.com.ua/

Das ist außerordentlich wichtig, denn im Prinzip wurden bei der Zucht von Rassehunden über die Jahrhunderte auch hundetypische Attribute “weg gezüchtet”. Dadurch kam es explizit bei Rassehunden zu einer gewissen Inzucht.

Damit einhergehend neigen unterschiedliche Hunderassen zu sehr spezifischen Erbkrankheiten. Es ist also ein großes Anliegen von Rassehunde-Verbänden, diese Erbkrankheiten weitgehend auszumerzen.

Auch das Wesen der Tiere spielt eine Rolle

Aber auch die rassetypischen Charaktereigenschaften sind wichtig. Hunde mit Verhaltensstörungen, einem ausgeprägten aggressiven Verhalten usw. werden von der Zucht ausgeschlossen.

Dabei muss der Züchter als auch der Deckrüdenbesitzer (als Züchter gilt der Besitzer der Zuchthündin) einem Verein beitreten, der einem der Dachverbände angeschlossen und ist. Anschließend wird das gesamte Zuchtprozedere durchlaufen.

Vom Beagle-Welpen zum Deckrüden

Gesunde Welpen durch gesunde Deckrüden
Gesunde Welpen durch gesunde Deckrüden.

Anmeldung in einem Beagle-Verein
Zuerst steht, wie bereits erwähnt, die Anmeldung in einem Verein für Beagles. Der Verein sollte einem der Dachverbände für Rassehunde angeschlossen sein. Dieser Verein muss darüber hinaus ein Zuchtwesen ausüben. Daraus ergibt sich dann deren Zuchtordnung.

Zuchtantrag und Züchterprüfung
Der Beagle-Halter stellt nun einen Zuchtantrag. Der Verein stellt dann gegebenenfalls sämtliche Informationen über die Hunderasse zur Verfügung: Wesensbeschreibung, typische Erbkrankheiten, Zuchtausschlusskriterien, mögliche Farben, Mindest- und Maximalgrößen der Hunde und vieles mehr.

Selbstverständlich gehört dazu auch die Zuchtordnung, die bei vielen Vereinen strenger als bei den Dachverbänden ausgelegt wird. Zu diesem umfangreichen Fachwissen rund um den Beagle wird dann eine Züchterprüfung durchgeführt.

Ankören vom Beagle, Zuchttauglichkeitsprüfung
Zu einem Hundezüchter gehört aber auch ein Zuchttier, also in diesem Fall ein Beagle Deckrüde. Der Hunde muss sich ebenfalls einer Prüfung unterziehen, der Körung.

Beagle Deckrüde
Bis ein Beagle zur Zucht freigegeben wird muss er viele Prüfungen bestehen.

Erst durch das Ankören wird die Zuchtfähigkeit bescheinigt. Dazu benötigt der Beagle-Rüde seine Zuchtpapiere (Ahnentafel usw.), ein Wesenstest wird durchgeführt, außerdem auch einige medizinische Untersuchungsergebnisse zu rassetypischen Erbkrankheiten benötigt. Neben Wesen und Gesundheit wird außerdem der optimale Körperbau (Scherenstellung Fang, Wideristhöhe, Farbschläge, Knickrute usw.) beurteilt.

Ergebnisse Hundeausstellungen
Je nach Verein müssen mögliche Deckrüden in Leistungsschauen auch erstklassige Beurteilungen durch die Schiedsrichter und Zuchtwarte erfahren. Abhängig vom Verein müssen zwischen einer und mehreren Leistungsschauen mit klar definierten Bestmarken absolviert werden.

Nach dem Bestätigen als zugelassener Beagle-Deckrüde
Aber auch während Arbeit mit dem Beagle als Deckrüde müssen Bestimmungen beachtet werden, die wieder von den Vereinen festgelegt sind. Für viele Deckrüden gilt daher, dass sie erst ab dem zweiten Lebensjahr zum Decken freigegeben sind. Ab dem 10. Lebensjahr muss in vielen Vereinen ein jährliches Gesundheitsattest vorgelegt werden.

Daraus resultierende Zucht-Dokumente
Aus all diesen Anforderungen ergeben sich natürlich auch Unterlagen, die der Deckrüdenbesitzer erhält. Dazu gehören unter anderem die Papiere des Hundes inklusive Ahnentafel, bestandenes Ankören bzw. Zuchttauglichkeitsprüfung, tierärztliche Nachweise entsprechend qualifizierter Veterinäre, ein Zuchtbuch, aus dem die einzelnen Deckakte hervorgehen. Je nach Verein können aber noch weitere Unterlagen erforderlich sein.

Der Beagle-Rüde erfüllt alle Vorgaben und ist als Deckrüde zugelassen

Nun kann der Beagle als Deckrüde über die Vereinsaushänge und Internetseiten angeboten werden. Natürlich kann sich ein Beagle-Halter auch sein eigenes Netzwerk aufbauen. Ein wichtiger Punkt ist die Aufwandsentschädigung, die beispielsweise bei Pferden Decktaxe genannt wird.

Die Anspielung auf Pferde deshalb, weil der Begriff “Decktaxe” fälschlicherweise auch für Hunde immer wieder angewandt wird. Allerdings wird hier vorzugsweise von einem Deckentgelt oder einer Deckentschädigung gesprochen.

In ihren Zuchtordnungen setzen die kynologischen Dachverbände, aber auch einige Vereine, immer wieder Entgeltrahmen fest, die aber nicht bindend sind. Als Faustregel lässt sich ableiten, dass das Deckentgelt in etwa dem Preis eines Welpen entsprechen sollte.

Auch ein Welpe aus dem Deckakt kann gewählt werden. Handelt es sich nun aber beim Deckrüden um einen mehrfach und vielleicht sogar international ausgezeichneten Champion, kann die Deckentschädigung auch deutlich höher liegen.

Anerkannte Deckrüden – viel Arbeit, aber zum besten Wohl von Beagle und Tierfreund

Beagle Welpen durch Beagle Deckrüden
Beagle Welpen entstehen durch viel Ausdauer und Disziplin der Beagle Züchter.

Vielleicht mag der eine oder andere Besitzer einer Beagle-Hündin bereits mit dem Gedanken gespielt haben, sein Tier decken zu lassen. Die Kosten mögen im ersten Moment vielleicht abschreckend gewirkt haben.

Allerdings werden Deckrüden wirklich eingehend untersucht, bewertet und überwacht. Dadurch, dass das Überprüfen der Deckrüden von der Einsicht in seine eigenen Papiere, über die Zuchttauglichkeitsprüfung und Ankören bis hin zu medizinischen Tests und der Beurteilung auf Leistungsschauen durch Zuchtwarte und Schiedsrichter reicht, ist der einwandfreie Rasseerhalt gesunder Tiere sichergestellt.

Die Freude am wesensstarken und gesunden Beagle ist unbezahlbar

Nur so kann eine so schöne und soziale Hunderasse wie der Beagle auch nachfolgenden Generationen von Tierfreunden geboten werden.

Betrachtet man den Aufwand, den ein solch verantwortungsbewusster Besitzer eines Beagle-Deckrüden durchläuft, sind die Kosten für das Decken in Form des Deckentgelts eher als gering anzusehen.

Insbesondere, da sich der/die Beagle-Züchter/in gesunder und wesensstarker Welpen erfreuen kann, die bei den zukünftigen Besitzern der jungen Beagles ebenfalls für viel Freude an dieser Rasse sorgen wird.

2 Gedanken zu „Beagle Deckrüden

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